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Heilpflanze des Monats

blühende Augentrostpflanze

Gerade im Winter leidet man oft am "Trockenen Auge". Hier kann der Augentrost helfen...

Der Augentrost - Euphrasia rostkoviana Hayne

Die Pflanze
Die einjährige, bis zu 30 cm hoch wachsende Wiesenpflanze besitzt ovale, gegenständig sitzende, grasgrüne Blätter. Die weißen Blüten sind häufig violett geadert und haben auf den unteren Blütenblättern einen gelben Fleck. Die Verwendung bei Augenleiden begründet sich vermutlich auf das einem entzündetem Auge ähnlichen Aussehen der Blüten (Signaturenlehre).

Der Augentrost ist in ganz Europa anzutreffen. Importiert wird die Droge aus südosteuropäischen Ländern.

Die Inhaltsstoffe
Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten oberirdischen Pflanzenteile. Über die Wirksamkeit liegen kaum Untersuchungen vor, möglicherweise besitzen die im Kraut enthaltenen Phenolcarbonsäuren eine wachstumshemmende Wirkung auf Mikroorganismen.

Wo kann der Augentrost helfen?
In der Volksheilkunde und Homöopathie wie auch in der Kosmetik werden Zubereitungen aus dem Augentrostkraut äußerlich zur Behandlung von Ermüdungserscheinungen oder entzündlichen Erkrankungen des Auges verwendet.

In der Apotheke erhältlich sind einige homöopathische Fertigarzneimittel, so, zum Beispiel, Euphrasia Augentropfen. Da die Anwendung am Auge wegen einer möglichen Keimbelastung unerwünschte Folgen haben kann, müssen Zubereitungen steril sein, eine Verkeimung der Zubereitung muss ausgeschlossen werden. Dies erreicht man mit sterilen Augentropfen in Einmaldosen (EDO).

Innerlich genommen soll Augentrost bei Husten, Heiserkeit und Schnupfen helfen.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Aus hygienischen Gründen ist von einer Anwendung selbst hergestellter Augenbäder dringend abzuraten!

Bild: Isolde Altersberger, Henriette Kress

Quelle: www.heilpflanzen-suchmaschine.de
© Mit freundlicher Genehmigung von HEXAL AG